«Die Linke wird entweder feministisch sein. Oder unbedeutend»

WOZ-Gesprächsserie: WEITER DENKEN, ANDERS HANDELN. TEIL 11, erschienen am 02.07.2015
Das orthodox-antikapitalistische Denken nach dem Muster «ihr da oben und wir da unten» sei zu einfach gestrickt, sagt die Marburger Politologin Ingrid Kurz-Scherf. Die Linke müsse vielmehr die Widersprüche herausarbeiten und Gegentendenzen stärken. Denn diese seien ja vorhanden.

2017-04-11T18:17:00+00:002. Juli 2015|Wirtschaft und Politik, woz-serie|

«Es muss viel mehr gestritten werden»

WOZ-Gesprächsserie: WEITER DENKEN, ANDERS HANDELN. Teil 10, erschienen am 11.06.2015
Es schade der Wirtschaft, wenn sie ihre Ziele darauf ­reduziere, nur die AktionärInnen zu bedienen, sagt der ehemalige Daimler-Benz-Vorstandsvorsitzende Edzard Reuter. Er hält viele Tendenzen in der Ökonomie für «verbrecherisch», «primitiv» und «wahnwitzig». Und fordert mehr Mut.

2017-04-11T18:17:03+00:0011. Juni 2015|Wirtschaft und Politik, woz-serie|

«Der Konsumwunsch erwächst aus den kapitalistischen Arbeitsbedingungen»

WOZ-Gesprächsserie: WEITER DENKEN, ANDERS HANDELN. TEIL 9, erschienen am 21.05.2015
Wir leben in einer Zeit der Wunschexplosion, sagt der Psychoanalytiker und Ethnologe Mario Erdheim, und das sei nicht schlecht – jedenfalls dann nicht, wenn das Wünschen auch die Arbeitswelt einbezieht. Das ist angesichts der gesellschaftlichen Verhältnisse schwierig. Aber nicht unmöglich.

2017-04-11T18:17:03+00:0021. Mai 2015|Wirtschaft und Politik, woz-serie|

«Durch ihre Erfolge haben sich die Frauenbewegungen entradikalisiert»

WOZ-Gesprächsserie: WEITER DENKEN, ANDERS HANDELN. Teil 7, erschienen am 26.06.2014
Nur weil internationale Institutionen wie Weltbank und EU das «weibliche Humankapital» verstärkt nutzen wollen, sei die Gleichstellung der Geschlechter näher gerückt, sagt die Feministin Christa Wichterich. Mehr Handlungsmacht hätten die Frauen aber deswegen nicht. Noch nicht.

2017-04-11T18:17:06+00:0026. Juni 2014|Wirtschaft und Politik, woz-serie|

«Viele merken, dass es in der erstrebten Coolness allzu cool geworden ist»

WOZ-Gesprächsserie: WEITER DENKEN, ANDERS HANDELN. Teil 2, erschienen am 22.08.2013
Je individualisierter eine Gesellschaft ist, desto eher nehmen die Menschen alles auf sich, sagt Ueli Mäder. Und doch lassen sie sich nicht mehr alles gefallen – und erkämpfen sich gemeinsam Freiräume. Ein Gespräch mit dem Basler Soziologen, bei dem derzeit fast jeden Tag jemand mit Informationen zur Machtfrage im Land vor der Tür steht.

2017-04-11T18:17:10+00:0022. August 2013|Wirtschaft und Politik, woz-serie|