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„Bild” und Wulff − Ziemlich beste Partner
Fallstudie über eine einseitig aufgelöste Geschäftsbeziehung

Unter dem Titel „‚Bild‘ und Wulff − Ziemlich beste Partner” veröffentlicht die Otto Brenner Stiftung jetzt eine Studie, welche ein Stück aktueller deutscher Zeitgeschichte aufarbeitet, ausleuchtet und neu deutet. Die übliche Darstellung der Mailbox-Affäre als Angriff auf die Pressefreiheit sei oberflächlich und irreführend, kritisieren die beiden Autoren Hans-Jürgen Arlt und Wolfgang Storz. Auf der Basis von 1528 Meldungen des Online-Archivs von „bild.de”, in denen Christian Wulff zwischen den Jahren 2006 und 2012 thematisiert wird, kommen die Autoren zu diesem Befund: Wulff habe davon ausgehen können und müssen, dass zwischen ihm und „Bild” keine Beziehung zwischen Politiker und Journalisten, sondern vielmehr eine seit vielen Jahren erprobte Geschäftsbeziehung herrsche.

PDF-Datei zum herunterladen:
  • Printversion der Studie
Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Otto Brenner Stiftung

Eine kleine Auswahl an Medien‑Reaktionen:
  • Wolfgang Storz und Hans-Jürgen Arlt, „Wulff auf ‚Bild’-Reise: Von Wolke 7 ab in die Wüste”, evangelisch.de, 09.01.2012
  • Wolfgang Storz und Hans-Jürgen Arlt, „ ‚Bild’ als Hüterin der Pressefreiheit – eine Irreführung macht Zeitgeschichte”, carta.info, 07.05.2012
  • „Keine Wulff-Affäre ohne ‚Bild’”, tagesschau.de, 07.05.2012
  • Jens Berger, „Studie über BILD − Vom guten zum bösen Wulff”, nachdenkseiten.de, 07.05.2012
Audio: Interview mit Wolfgang Storz im Deutschlandfunk am 17.06.2012
Audio: „Ein Imperium macht Politik! Wie BILD sich als Volksstimme inszeniert”
Aufzeichnung der öffentlichen Veranstaltung mit Dr. Wolfgang Storz am 24. Juni 2012 in Frankfurt am Main

Kommentar von Wolfgang Storz und Hans‑Jürgen Arlt zur Jubiläumsausgabe der „BILD”, Otto Brenner Stiftung, 20.06.2012

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Drucksache „Bild” − eine Marke und ihre Mägde
Die „Bild”‑Darstellung der Griechenland‑ und Eurokrise 2010
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung (OBS), Frankfurt⁄Main 2011, OBS‑Arbeitsheft 67

Zusammen mit Hans‑Jürgen Arlt

Zum Inhalt:
„Bild” ist ein Boulevardmedium, das täglich großes Geschrei und viel Gedöns um sich selbst macht, aber kaum Journalismus. An die Stelle des Journalismus, der mit seiner Arbeit der Information, der Orientierung und Kommentierung von gesellschaftlich Bedeutsamen sein Publikum erreichen will, setzt „Bild”‑Methoden der Werbung, der Unterhaltung, der Kampagnenkommunikation und des Marketings.

„Bild” schöpft den „Kessel Buntes” der Massenkommunikation bis zur Neige aus. Sie profitiert davon, die Grenzen zu überschreiten, die andere einhalten. Am Beispiel der „Bild”‑Berichterstattung über die Griechenland‑ und Eurokrise des Jahres 2010 zeigen die beiden Autoren Hans‑Jürgen Arlt und Wolfgang Storz mit einer umfangreichen empirischen Untersuchung im Detail auf, wie die „Bild”‑Mannschaft Themen und Ereignisse als eine Knetmasse behandelt für ihre publizistischen, wirtschaftlichen und politischen Zwecke.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite zur Bild Studie

PDF-Datei zum herunterladen:
  • Printversion der Studie
Eine kleine Auswahl an Medien‑Reaktionen:
  • Sonja Pohlmann: „Die Bild-Blase”, erschienen in DER TAGESSPIEGEL, 18.05.2011
  • Ulrike Simon: „Papier gewordener Populismus”, erschienen in Berliner Zeitung und Frankfurter Rundschau, 13.04.2011
  • Hans Leyendecker: „Bild dir deine Kohle”, erschienen in Süddeutsche Zeitung, 05.04.2011
  • Jens Berger: „Bild: Im Namen des Volkes gegen dessen Interessen”, nachdenkseiten.de, 08.04.2011

Einen Mitschnitt des MainzerMedienDisput: ‚„Bild”: „Marketing-Maschine”, „Kampagnen-Blatt” oder „Boulevard-Leitmedium für Journalisten”?’ können Sie in folgendem Player anschauen:


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Wirtschaftsjournalismus in der Krise
Zum massenmedialen Umgang mit der Finanzmarktpolitik
Eine Studie der Otto Brenner Stiftung (OBS), Frankfurt⁄Main 2010, OBS‑Arbeitsheft 63

Zusammen mit Hans‑Jürgen Arlt

Zum Inhalt:
Wenn die jetzige Finanzmarktkrise von 2008/09 die größte seit 60 wahlweise 80 Jahren ist, wenn sie die erste ist, die das Finanz‑ und Wirtschaftssystem der ganzen Welt an den Abgrund führte, dann will man doch genauer wissen, was die Massenmedien mit und aus dieser ‚Mutter aller Krisen’ gemacht haben. Was haben die tagesaktuellen Leitmedien geleistet?

Fünf überregionale Qualitäts‑Tageszeitungen, die Berichterstattung der ARD‑„Tagesschau” und ‑„Tagesthemen” sowie die Tageszusammenfassungen der „Deutschen Presse‑Agentur” stehen im Mittelpunkt unserer Untersuchung. Fallstudien, eine Reihe von Interviews mit wichtigen Wirtschaftsjournalisten, ein Literaturbericht kommen hinzu.

Das Ergebnis:
Der tagesaktuelle Wirtschaftsjournalismus hat als Beobachter, Berichterstatter und Kommentator des Finanzmarktes und der Finanzmarktpolitik bis zum offenen Ausbruch der globalen Finanzmarktkrise schlecht gearbeitet. Und: Er stand dem globalen Finanzmarkt gegenüber wie ein ergrauter Stadtarchivar dem ersten Computer: mit einer Mischung aus Ignoranz und Bewunderung, ohne Wissen, wie er funktioniert.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Otto-Brenner-Stiftung

PDF-Dateien zum herunterladen:
  • Zusammenfassung der Studie
  • Kurzfassung der Studie
  • Printversion der Studie


Eine kleine Auswahl an Medien‑Reaktionen:
  • Daniel Bouhs: „Berichterstattung Finanzkrise: Sensationell schlecht”, Frankfurter Rundschau, 09.03.2010
  • Tom Strohschneider: „Diener des Mainstreams”, Der Freitag, 10.03.2010
  • Sonja Pohlmann: „Gier war gestern”, Der Tagesspeigel, 18.03.2010
  • Olaf Wittrock: „WENN ES KRACHT”, Journalist, 20.10.2011
  • Wolfgang Lieb: „Wirtschaftsjournalismus in der Krise”, NachDenkSeiten, 30.03.2010
  • Jens Berger: „Wachhunde oder Lemminge? Der Journalismus und die Finanzkrise ”, Spiegelfechter, 09.03.2010

Audio: MainzerMedienDisput in Berlin
Audio: Deutschlandfunk - Das Kulturgespräch: Wie viel Journalismus braucht ein Leitmedium?
Audio: Interview in der Sendung Kultur vom 31.03.2010 auf dradio
Audio: Interview in der Sendung Medienmagazin vom 13.03.2010 auf radio1
Audio: Hans-Jürgen Arlt in der Sendung Politikum vom 20.04.2010 auf WDR 5